Pflege – kurz und leicht erklärt

Verständliches Wissen rund um Pflege, Krankheit und Alter

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Werkzeuge & Vorlagen

Manches lässt sich besser ausrechnen, ausformulieren oder ausdrucken als nachlesen. Hier findest du sechs Werkzeuge und sechs Vorlagen zum Ausdrucken – alle kostenlos, ohne Anmeldung und ohne dass Daten übertragen werden.

Rechner & Helfer

Sechs Werkzeuge, die im Browser arbeiten. Es werden keine Daten übertragen oder gespeichert – alles bleibt auf deinem Gerät.

Vorlagen zum Ausdrucken

Alle Vorlagen sind auf Papier gedacht: Seite öffnen, auf „Drucken“ klicken, fertig. Menü, Kopf- und Fußzeile werden beim Drucken automatisch ausgeblendet.

💡 Alle Vorlagen dürfen frei ausgedruckt und für den privaten Gebrauch weitergegeben werden – auch in Pflegekursen und Angehörigengruppen.

Was die Rechner können – und was nicht

Alle Werkzeuge geben eine Orientierung, keine verbindliche Auskunft. Das ist kein Kleingedrucktes, sondern wichtig für die Erwartung.

Der Pflegegrad-Rechner

Er bildet die sechs Module der Begutachtung nach und rechnet mit denselben Gewichtungen. Was er nicht kann: einschätzen, wie eine Gutachterin eine Situation vor Ort bewertet. Zwischen „überwiegend selbstständig“ und „überwiegend unselbstständig“ liegt Ermessen, und genau dort entscheidet sich oft der Grad.

Nützlich ist er trotzdem – aus einem anderen Grund als dem erwarteten: Er zeigt, worauf geschaut wird. Viele Angehörige denken bei Pflege zuerst an Waschen und Anziehen. Dass nächtliche Unruhe, das Nichteinhalten von Terminen oder die nicht selbstständige Medikamenteneinnahme genauso zählen, wird beim Durchgehen der Fragen zum ersten Mal klar.

Der Leistungsrechner

Er arbeitet mit den Beträgen, die für die soziale Pflegeversicherung gelten, Stand 2026. Privat Versicherte haben vergleichbare, im Detail aber abweichende Ansprüche. Und er rechnet die Ansprüche aus – was am Ende bei einem Pflegedienst oder Heim tatsächlich zu zahlen ist, hängt von den örtlichen Preisen ab.

Der Fristen-Wecker

Er rechnet die Fristen der nächsten zwölf Monate nach geltendem Recht aus – vorsichtig, also eher zu früh als zu spät – und legt sie als Datei in den eigenen Kalender. Was im Bescheid der Pflegekasse steht, geht vor.

Es werden keine Daten übertragen

Alle Rechner laufen vollständig im Browser. Es gibt kein Konto, keine Anmeldung, nichts wird an einen Server geschickt oder gespeichert. Wenn Sie die Seite schließen, ist die Eingabe weg – deshalb lohnt es sich, das Ergebnis vorher zu notieren oder auszudrucken.

In welcher Reihenfolge das sinnvoll ist

  1. Erst einschätzen. Der Pflegegrad-Rechner zeigt, wo Sie ungefähr stehen und welche Bereiche überhaupt eine Rolle spielen.
  2. Dann dokumentieren. Ein bis zwei Wochen Pflegetagebuch – das ist der Teil, der bei der Begutachtung wirklich zählt.
  3. Antrag stellen. Formlos genügt, es zählt das Datum des Antrags, nicht das der Begutachtung. Siehe Pflegegrade & Leistungen.
  4. Nach dem Bescheid rechnen. Der Leistungsrechner zeigt, was mit dem zuerkannten Grad zur Verfügung steht und wie sich Pflegegeld und Sachleistung kombinieren lassen.
  5. Wenn nötig widersprechen. Ein Monat Frist – die Vorlage enthält Aufbau und Formulierungen.

Passend dazu

Downloads (PDF) · Vorlagen zum Ausdrucken · Pflegegrade & Leistungen · Pflegekosten · Häufige Fragen

Tobias Hoffmann – examinierter Pfleger, seit über 20 Jahren in der Altenpflege, Praxisanleiter und Qualitätsbeauftragter. Mehr über mich und woher die Inhalte kommen

Stand: Oktober 2026.