Downloads: alle Unterlagen zum Ausdrucken
Sechs Vorlagen zum Ausfüllen und 23 einseitige Merkblätter zu den häufigsten Krankheiten im Alter – alle als PDF zum Herunterladen, Ausdrucken und Weitergeben. Kostenlos, ohne Anmeldung und ohne dass Sie Daten hinterlassen. Wer lieber direkt aus dem Browser druckt, findet bei jeder Vorlage den Link zur Seite.
Welche Unterlage brauchen Sie gerade?
Die meisten Menschen landen hier, weil gerade etwas ansteht. Diese Übersicht führt direkt zum passenden Blatt:
| Die Situation | Das hilft |
|---|---|
| Der Termin mit dem Medizinischen Dienst steht an | Pflegetagebuch – zwei Wochen vorher beginnen |
| Der Pflegegrad wurde abgelehnt oder ist zu niedrig | Widerspruch Pflegegrad – Musterschreiben mit Fristen |
| Es könnte jederzeit der Rettungsdienst kommen | Notfallmappe – an den Kühlschrank |
| Ein Krankenhausaufenthalt steht bevor | Krankenhaus-Checkliste plus das Blatt „Das sollten Sie über mich wissen“ |
| Ein Heimplatz wird gesucht | Heimwahl-Checkliste – für jedes Haus ein Blatt |
| Der nächste Arzttermin oder Apothekenbesuch | Medikamentenplan – mit der Spalte „Wofür?“ |
| Eine Diagnose ist neu und die Familie soll Bescheid wissen | das passende Merkblatt – eine Seite, zum Weitergeben |
Vorlagen zum Ausfüllen
Pflegetagebuch
Eine Woche dokumentieren – das stärkste Argument bei der Begutachtung und beim Widerspruch.
Widerspruch Pflegegrad
Musterschreiben plus Anleitung: Frist wahren, Gutachten prüfen, richtig begründen.
Notfallmappe
Alles Wichtige auf wenigen Seiten – für Rettungsdienst, Krankenhaus und Vertretung.
Medikamentenplan
Nach Tageszeiten sortiert, mit Spalte für den Grund der Einnahme.
Heimwahl-Checkliste
Die Fragen, auf die es beim Besichtigen ankommt – und auf die es keine eingeübte Antwort gibt.
Krankenhaus-Checkliste
Was mitmuss, was geklärt sein sollte und woran man bei der Entlassung denkt.
Merkblätter zu den Krankheiten
Für 23 Krankheitsseiten gibt es zusätzlich ein einseitiges Merkblatt: die Warnzeichen, wann es dringend wird und was Angehörige tun können – auf einer Seite, groß genug zum Lesen. Gedacht zum Ausdrucken für den Kühlschrank, für die Notfallmappe oder zum Mitgeben ins Krankenhaus.
- Altersdepression
- Arthrose
- COPD – chronisch obstruktive Lungenerkrankung
- Dekubitus & chronische Wunden
- Delir – akute Verwirrtheit
- Demenz
- Harnwegsinfekt im Alter
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Hören & Sehen
- Inkontinenz
- Lungenentzündung im Alter
- Mangelernährung & Flüssigkeitsmangel
- Medikamente im Alter
- Die Nieren
- Osteoporose
- Parkinson
- Schlafstörungen im Alter
- Schlaganfall
- Schluckstörung (Dysphagie)
- Schmerz im Alter
- Stürze & Sturzangst
- Typ-2-Diabetes
- Verstopfung im Alter
Die Pflegemappe: was zu Hause griffbereit liegen sollte
Wer pflegt, sammelt innerhalb weniger Monate erstaunlich viel Papier. Bewährt hat sich ein einziger Ordner, der immer am selben Platz steht und den jeder in der Familie kennt. Hinein gehören:
- Vorn, ohne Blättern erreichbar: die ausgefüllte Notfallmappe und der aktuelle Medikamentenplan. Ein zweites Exemplar hängt am Kühlschrank.
- Vorsorgedokumente: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, gegebenenfalls Betreuerausweis – als Kopie, mit Vermerk, wo das Original liegt. Siehe Rechtliche Vorsorge.
- Alles zur Pflegekasse: Bescheide, das Gutachten des Medizinischen Dienstes, Anträge, Schriftverkehr – chronologisch, das jüngste oben.
- Das laufende Pflegetagebuch und ältere Wochen als Nachweis.
- Arztbriefe und Befunde, dazu eine Liste der behandelnden Praxen mit Telefonnummern.
- Verträge: Pflegedienst, Hausnotruf, Tagespflege, Hilfsmittel.
- Das Merkblatt zur Haupterkrankung – für Vertretungen, neue Mitarbeiter im Pflegedienst oder Angehörige, die selten da sind.
Der praktische Nutzen zeigt sich in dem Moment, in dem jemand anderes einspringen muss. Wer den Ordner in die Hand bekommt, ist innerhalb von zehn Minuten im Bilde.
So drucken Sie die Vorlagen richtig
- Format A4, Ränder normal. Alle Vorlagen sind darauf ausgelegt. „An Seite anpassen“ verkleinert die Schreiblinien unnötig.
- Hintergrundgrafiken müssen nicht an. Die Vorlagen sind so gebaut, dass sie in Schwarz-Weiß vollständig lesbar bleiben – das spart Farbpatronen.
- Beim Pflegetagebuch beidseitig drucken. Das Tagesblatt hat zwei Seiten; beidseitig ergibt das ein Blatt pro Tag. Siebenmal ausdrucken, dann ist die Woche abgedeckt.
- Direkt aus dem Browser geht auch: Auf jeder Vorlagenseite gibt es oben den Knopf „Diese Seite drucken“. Erklärtexte und Menü werden dabei automatisch ausgeblendet, gedruckt wird nur das Formular.
- Kein Drucker zu Hause? Die PDF-Datei auf einem Stick oder per E-Mail in den Copyshop, in die Bibliothek oder zur Apotheke mitnehmen. Viele Pflegestützpunkte drucken so etwas auch aus.
- Am Handy speichern lohnt sich besonders bei der Notfallmappe und beim Medikamentenplan – dann sind die Angaben auch unterwegs verfügbar.
- Mit Stift ausfüllen, nicht am Rechner. Das ist Absicht: Handschriftliches lässt sich im Gespräch schnell ergänzen, und es geht nicht verloren, wenn der Akku leer ist.
Warum PDF und nicht nur drucken?
- Zum Weitergeben. Ein PDF lässt sich per E-Mail oder WhatsApp an Geschwister, den Pflegedienst oder die Betreuung schicken. Eine gedruckte Seite nicht.
- Für unterwegs. Auf dem Handy gespeichert, ist die Notfallmappe auch dann greifbar, wenn der Ordner zu Hause liegt.
- Im Copyshop. Wer zu Hause keinen Drucker hat, nimmt die Datei auf einem Stick mit oder schickt sie hin.
- Unverändert. Das PDF sieht überall gleich aus – unabhängig davon, welcher Browser und welche Druckereinstellungen im Spiel sind.
Am Ausfüllen ändert sich nichts: Alle Vorlagen sind zum Ausfüllen mit dem Stift gedacht. Das hat sich im Pflegealltag als das Verlässlichste erwiesen – lesen Sie dazu auch die Begründung auf der Seite Vorlagen zum Ausdrucken.
Hinweise zur Nutzung
Sie dürfen alle Vorlagen frei verwenden, ausdrucken und im privaten Umfeld sowie in Ihrer Einrichtung weitergeben – auch als Kopie für Kolleginnen und Kollegen oder für Angehörige. Eine Nennung ist nicht nötig, freut mich aber.
Was nicht in Ordnung ist: die Vorlagen unverändert auf einer anderen Website als eigenes Angebot einstellen oder sie verkaufen.
Die Vorlagen ersetzen keine Beratung. Die Pflegeberatung nach § 7a SGB XI ist für Sie kostenfrei und hilft beim Ausfüllen, wenn Sie unsicher sind.
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Tobias Hoffmann – examinierter Pfleger, seit über 20 Jahren in der Altenpflege, Praxisanleiter und Qualitätsbeauftragter. Mehr über mich und woher die Inhalte kommen